Apple MacBook mit Solarzellen laden


Wer sich in Gefilden aufhält, in denen es keine Steckdose gibt, kann sein MacBook auch über Solarzellen aufladen. Die Juicz-Serie von QuickerTek unterstützt nicht nur MacBook und MacBook Pro, sondern jetzt auch alle Modelle des MacBook Air.

Bei Laptops mit einem großen Energiebedarf sind natürlich viele Solarzellen notwendig. QuickerTek bietet deshalb seinen „Apple Juicz Solar Charger“ als eine Matte an, die sich weit ausbreiten, für den Transport aber auch zusammenfalten lässt.
Der Apple Juicz Solar Charger lädt das MacBook über Solarzellen aufDie kleinere Version hat eine Leistung von 27 Watt, misst 105 x 77 cm, wiegt 807 Gramm und lädt ein MacBook in 8-12 Stunden.

Nicht gerade leicht

Die größere Version hat eine Leistung von 55 Watt, misst 150 x 110 cm, wiegt 1,77 kg und lädt ein MacBook Air in weniger als 6 Stunden. Für den Transport wird eine eigene Tasche mitgeliefert.

Für den Anschluss wird ein original MagSafe Power Connector mitgeliefert. Über weitere Adapter lassen sich noch andere Geräte anschließen und laden.

Hoher Berg, hoher Preis

Der „Apple Juicz Solar Charger“ ist keine Lösung für den Alltag. In einem Video zeigt QuickerTek den Einsatz der Solar-Matte bei der Besteigung des Mount Everest (ab 1:15 min gut zu sehen).

Der „Apple Juicz Solar Charger“ mit 27 Watt kostet 700 Dollar, die größere Version mit 55 Watt sogar 1.200 Dollar.

Quelle:  http://www.pocketbrain.de/newsticker/news/3738-apple-macbook-mit-solarzellen-laden.html

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Riesiges Gasfeld vor Israels Küste


Genug Gas, um 100 Jahre Israels Bedarf zu decken: Der größte Fund seit zehn Jahren verspricht eine Menge Unabhängigkeit. Auch die Nachbarn melden Ansprüche an.

Drang zum Meer: Vor Israels Küste liegt Gas für die nächsten 100 Jahre.
Foto: ap

JERUSALEM Israels Fiskus kann das Geld gut gebrauchen. 62 Prozent der Einkünfte aus den neu entdeckten riesigen Erdgasvorkommen vor der Küste sollen in den Staatshaushalt fließen, entschied jetzt der Chef einer staatlichen Untersuchungskommission, Eytan Sheshinski, Wirtschaftswissenschaftler von der Hebräischen Universität Jerusalem.

Das verärgert die Teilhaber des Projekts, die US-Firma Noble Energy und den israelischen Milliardär Jitzhak Tschuva, dem der Mischkonzern Delek gehört. Das riesige Gasfeld „Leviathan“ (Wal) mit einer Kapazität von 450 Milliarden Kubikmetern gilt als der weltweit größte Fund von Gasreserven im Meer in den letzten zehn Jahren. Das Gas würde Israels Bedarf für hundert Jahre decken und soll für den eigenen Bedarf verwendet und auch in Europa vermarktet werden.

„Supermacht“ schrieb die Boulevardzeitung Maariw in roten Lettern auf ihrer ersten Seite, als der Fund zum Jahreswechsel bekannt wurde. Schon melden sich die Nachbarn, um ihren Anteil einzufordern. Sie wurmt, dass ausgerechnet Israel, das Land ohne größere Bodenschätze, nun so viel Gas gefunden hat. Gerade noch rechtzeitig hatte Israel Mitte Dezember mit Zypern ein Abkommen unterzeichnet, um die Wirtschaftszonen im Mittelmeer aufzuteilen.

Einspruch kommt aus Ankara. Die Türkei leitet offenbar aus der Besatzung von Nordzypern Ansprüche ab. Auch Libanon fürchtet um sein Territorium. Schon im letzten Sommer kam die Warnung aus Beirut, Israel solle nicht in libanesischen Gewässern bohren. Drei Viertel der Vorkommen, so der iranische Botschafter in Beirut, gehörten dem Libanon.

Ein Krieg ums Gas ist aber kaum zu erwarten. Israels Feind ist nicht die Regierung in Beirut, sondern die schiitisch-extremistische Hisbollah. Keine der benachbarten Regierungen ist an Konfrontation interessiert. Trotzdem kündigte Usi Landau, Israels Minister für Infrastruktur, vorsorglich an, man werde „notfalls Gewalt einsetzen, um die Gasressourcen zu verteidigen“.

Quelle:  http://www.taz.de/1/politik/nahost/artikel/1/gerangel-um-energiereserven/

Sensationell. Treibstoff aus Sonnenenergie.


Die ETH Zürich hat einen Treibstoff entwickelt, der aus Sonnenenergie gewonnen wird. Jürg Buri von der Schweizerischen Energie-Stiftung glaubt an den Durchbruch der Idee.

Mit Tests zum Erfolg: Doktorand Philipp Furler und Professor Aldo Steinfeld im Labor.

Mit Tests zum Erfolg: Doktorand Philipp Furler und Professor Aldo Steinfeld im Labor.
Bild: ETH

Herr Buri, Forscher der ETH haben es geschafft, aus Sonnenenergie Treibstoff herzustellen. Ist das nun die grosse Errungenschaft in der Energiefrage?
Es ist sicherlich ein sensationeller Fortschritt, der die Forschung um erneuerbare Energien bis zu einem gewissen Grad revolutioniert. Sollte es gelingen, die schon grandiose Idee im grossen Massstab umzusetzen, wäre das tatsächlich ein riesiger Schritt in die Energie-Zukunft.

Sie stellen infrage, dass die Umsetzung gelingt?
Der Ansatz hat sicherlich ein enormes Potenzial. Doch sie steht noch auf Labor-Stufe. Ob und wann sie den Durchbruch in der Praxis schafft, hängt davon ab, wie gross das Interesse der Energiemultis ist, respektive wie schnell das Erdöl ausgeht.

Wann wird das sein?
In 20 bis 30 Jahren. Vielleicht wird man noch auf die Alternativen Kohle oder Gas ausweichen, das könnte dann den Einsatz des «Solarbenzins» verzögern. Doch die Erdölindustrie ist sich der Engpässe bewusst – und an der Idee der ETH bestimmt interessiert. Ich bin überzeugt, dass Forscher Aldo Steinfeld Geldgeber finden wird. Die Ölindustrie muss an seiner Lösung Interesse haben.

Was ist das Revolutionäre am «Solarbenzin»?
Solarbenzin hat den grossen Vorteil, dass es in heutigen Verbrennungsmotoren eingesetzt werden könnte. Das bedeutet, dass die heutige Verkehrsinfrastruktur weiter verwendbar wäre. Im Gegensatz zum Elektromobil, welches neue Infrastrukturen nötig macht und noch immer auf effiziente Batterien wartet.

Die Forscher haben einen Wirkungsgrad von 0,8 Prozent erreicht, was bedeutet das?
Das ist der Anteil der eingesetzten Energie, welcher in die gewünschte nutzbare Energieform umgewandelt werden kann. Erneuerbare Energien haben generell einen eher geringen Wirkungsgrad, sind aber unendlich verfügbar und vor allem gratis.

Und das tatsächlich emissions- und problemfrei?
Ja. Abgesehen von all den Problemen, die der Verkehr sonst noch mit sich bringt.

Die Forscher schätzen, dass das «Solarbenzin» bereits 2020 konkurrenzfähig sein könnte. Ist das realistisch?
Zehn Jahre sind nicht viel, das scheint mir schon sehr ambitioniert. Aber wer weiss, wenn das Ende des Öl’s bei uns so richtig durchschlägt und die Preise für Benzin massiv steigen, dann könnte alles sehr schnell gehen.

Kann die Schweiz das Projekt weiter vorantreiben oder muss es erst im Ausland Anklang finden?
Es wäre sicher von Vorteil, wenn das Projekt «Solarbenzin» mit internationalen Partnern weiterentwickelt wird. Aber die ETH hat das ja bereits zusammen mit einer Kalifornischen Universität entwickelt. Von daher ist das wohl eh bereits eine internationale Angelegenheit.

 

Quelle:  http://bazonline.ch/wissen/technik/Erfolg-der-ETH-Mit-Solarbenzin-in-die-Zukunft/story/31730396

Uganda setzt auf Wasserkraft


Am Nil in Uganda soll bald Strom für mehr als fünf Millionen Haushalte produziert werden. Die Regierung baut dort ein riesiges Wasserkraftwerk. Befürworter erhoffen sich dadurch endlich eine stabile Stromversorgung – Kritiker bemängeln die hohen Kosten.

Es war einst ein sagenumwobener Ort: Jinja in Uganda, wo sich der Nil aus dem Viktoriasee ergießt. Ein breiter Fluss, den schon bald Stromschnellen durchbrechen. Ein Paradies für Wildwassersportler. Doch jetzt erhebt sich mitten in der Natur eine riesige Baustelle. Hier entstehen eine 30 Meter hohe Staumauer, Dämme und ein Wasserkraftwerk. „Die Kapazität liegt insgesamt bei 250 Megawatt“, erklärt Bauleiter Kenneth Kaheru. Jede der fünf Turbinen produziere 50 Megawatt.

Die Kraft des Nils soll in Strom für mehr als fünf Millionen Haushalte umgewandelt werden. Das so genannte Bujagali-Projekt ist das größte dieser Art bisher in Uganda. Kleinere Kraftwerke am Fluss erreichen längst nicht seine Kapazität. Der Bau geht Abschnitt für Abschnitt voran: „An der ersten Einheit sind die Arbeiten schon fast abgeschlossen. Ende des Jahres müssten drei Einheiten abgenommen und genehmigt sein, die dann Elektrizität produzieren“, sagt Kaheru.

Tägliche Stromausfälle bald passé?

2012 soll die volle Kraft erreicht sein. Befürworter des Projekts sagen, dann könnten endlich die Probleme mit der Elektrizitätsversorgung in Uganda in den Griff bekommen werden. Bisher fällt hier fast täglich der Strom aus – ein Hemmschuh für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung.

Gegner sehen dagegen keinen Sinn in einem Kraftwerk, solange ein Großteil der Bevölkerung gar nicht ans Stromnetz angeschlossen ist. Außerdem rügen sie, das Projekt sei viel zu teuer – es verschlinge fast 900 Millionen Dollar. Zu den Geldgebern gehören unter anderem die Weltbank und die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau. „Auch wenn der Bau zunächst sehr viel kostet und es lang bis zur Fertigstellung dauert, wird sich das Kraftwerk auszahlen“, sagt Nora Nakato, die für die Finanzen zuständig ist. „Wir werden sehr günstig Energie produzieren können. Ich glaube, das ist für die Investoren ein Hauptgrund, uns das Geld zu geben.“

Ägypten fürchtet um den Wasserstand des Nil

Andere Nil-Anrainer befürchten allerdings, dass der Strom auf ihre Kosten entsteht. Ägypten sieht schon den Wasserspiegel des Viktoriasees und damit auch des Nils bedrohlich sinken. Ein Vorwurf, den Bauleiter Kaheru zurückweist. Der Stausee müsse nur zu Beginn einmal aufgefüllt werden – dann werde kein Wasser mehr verbraucht. „Es geht nichts verloren. Das Wasser, das reinkommt, nutzen wir, um Elektrizität zu gewinnen. Danach fließt es zu 100 Prozent wieder raus.“

Ein Argument, das vielleicht auch die Flussgeister hören sollten. Im vergangenen Jahr streikten die Bauarbeiter, nachdem sie angeblich von „weißen Gestalten“ angegriffen wurden. Die Dämonen sollen versucht haben, eine Maschine im Nil zu versenken. Ein Geisterbeschwörer konnte sie wieder vertreiben. Aber so richtig zur Ruhe werden die Flussgeister hier wohl nicht mehr kommen.

Karte: Uganda

Mit Hühnermist Strom erzeugen


PARCHIM – Seit Anfang dieser Woche kann jedermann im Stadthaus den Entwurf eines Bebauungsplanes mit dem Titel „Biogasanlage Lübzer Chaussee I“ selbst in Augenschein nehmen.

Auf der jüngsten Stadtvertretersitzung wurde die Planung gebilligt und zugleich die öffentliche Auslegung beschlossen. Noch bis zum 4. Februar sind Einwände und Stellungnahmen zum Projekt möglich. Behörden wie das Staatliche Amt für Umwelt und Natur in Schwerin, das Landesamtes für Umwelt, Naturschutz und Geologie und der Landkreises Parchim haben sich dazu bereits umfassend geäußert.

Mit dem Bebauungsplan sollen die baurechtlichen Voraussetzungen für eine Biogasanlage mit einer Leistung von mehr als 500 KW elektrische Leistung sowie der Möglichkeit der Gaseinspeisung geschaffen werden. Im Mai vergangenen Jahres war bereits eine erste Ausbaustufe bis 500 KW elektrische Leistung am Standort der vorhandenen Hähnchenmastanlage nahe der Lübzer Chaussee genehmigt worden.

In der geplanten Biogasanlage sollen landwirtschaftliche Abprodukte wie Hähnchenmist verwertet und die gewonnene Wärme zur Beheizung der Stallanlagen eingesetzt werden. In einer zweiten Ausbaustufe wird die elektrische Leistung des Blockheizkraftwerkes bis 1060 KW elektrische Leistung gesteigert. Die Stromeinspeisung ist über eine Trafostation in das Netz des örtlichen Versorgungsnetzbetreibers, der Stadtwerke Parchim GmbH, geplant. Ein vorliegendes Gutachten bescheinigt den Betreibern, dass mit relevanten Geruchsbelastungen durch den Betrieb der neuen Biogasanlage nicht zu rechnen sei.

Quelle:  http://www.nnn.de/nachrichten/home/top-thema/article/1715/mit-huehnermist-strom-erzeugen-und-staelle-beheizen.html

BMF ändert Besteuerung der Erzeugung von Biogas


Seit Jahresbeginn unterliegt die Lieferung von Biogas der Regelbesteuerung. Vor dem 1. Januar wurde die Biogasgewinnung in Anlehnung an die ertragssteuerliche Beurteilung noch als landwirtschaftlicher Nebenbetrieb beurteilt und unterlag der Durchschnittssatzbesteuerung. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Steuern ist ein Anwendungserlass des Bundesfinanzministeriums (BMF) vom 27. Oktober 2010 Anlass für die Änderung zum Jahresbeginn.

In dem Schreiben unterbleibt die ertragssteuerliche Sichtweise nach dem Umsatzsteuergesetz (UStG). Stattdessen legt das Ministerium den Begriff des Nebenbetriebs allein nach der Mehrwertsteuersystemrichtlinie (MwStSystRL) aus, wodurch das erzeugte Biogas seinen landwirtschaftlichen Charakter verliert. Bislang zählte nur der Verkauf des aus Biogas erzeugten Stroms nicht als Umsatz im Rahmen eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs.

Grüne Insel, grüner Strom


Die Umstellung der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen kommt in der EU schneller voran als erwartet. Deutschland kann zwar keinen Spitzenplatz für sich verbuchen. Dafür sind die Fortschritte anderswo umso größer.

Nach Berechnungen des europäischen Windenergieverbands EWEA dürften die 27 Mitgliedsstaaten im Jahr 2020, wenn sie ihre angekündigten Programme wie geplant umsetzen, zusammen 20,7 Prozent ihres Bedarfs aus regenerativen Energien decken, wie die Organisation am Dienstag in Brüssel mitteilte. Das offizielle Ziel liegt bei 20 Prozent. Die Stromversorgung dürfte der Studie zufolge zu 34,7 Prozent aus erneuerbaren Energien kommen.

Der Branchenverband stützt sich bei den Prognosen auf Pläne der EU-Mitgliedstaaten, die diese an die Brüsseler EU-Kommission übermittelt haben. Darin stellen die Staaten detailliert dar, welche Ziele sie bis zum Stichjahr 2020 erreichen wollen. Außer um Strom geht es darin um Heizenergie und Verkehr. Bezogen auf den Gesamtenergieverbrauch wird die EU den Plänen zufolge ihr Ziel, 20 Prozent aus erneuerbaren Quellen zu decken, knapp erfüllen.

Wind vor Wasser vor Sonne

Die wichtigste Quelle dürfte den Angaben zufolge der Wind sein, der 14 Prozent der gesamten Stromerzeugung abdecken soll. 2009 waren es 4,2 Prozent. Den größten Windanteil erwartete EWEA in Irland und Dänemark mit jeweils über 30 Prozent. Deutschland dürfte der Studie nach auf 19,6 Prozent kommen und damit 1,6 Prozentpunkte über dem offiziellen Ziel liegen.

Die nächstgrößeren erneuerbaren Energiequellen sind Wasser (10,5 Prozent) und Biomasse (6,6 Prozent) sowie die Sonne (2,7 Prozent).

Quelle:  http://www.focus.de/immobilien/energiesparen/erneuerbare-energien-gruene-insel-gruener-strom_aid_587054.html

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